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Stickstoffbehälter kaufen oder mieten?

Stickstoffbehälter

Auch wenn Sie kleine Mengen an flüssigen Stickstoff einsetzen möchten, müssen Sie diesen immer in speziellen Behältern transportieren oder bevorraten. Diese Behälter bieten wir Ihnen gerne an,- zum Kauf oder zur Miete. Doch welchen Behälter, mit welchen speziellem Aufbau oder Funktionen Sie benötigen, hängt von der Anwendung und dem Bedarf ab z.B. der Menge, die Sie vorhalten möchten oder der Entnahmemenge/Zeit. Mobile Lagerbehälter haben dabei eine Größe von 10 - 1000 l.

In kleinen Behältern (bis 35 l) wird der Stickstoff meist drucklos gelagert, wodurch die Entnahme nur durch Kippen oder Schöpfen möglich ist (s. Bilder). Durch sogenannte Heber oder Druckaufbausysteme und Schläuche wird der Stickstoff bei größeren Behältern entnommen.

Hautärzte oder Labore benötigen oft nur geringe Mengen an Stickstoff/Anwendung. Hierbei reicht oft ein Behälter mit 20-30 Liter Inhalt als Vorrat. Für diese Behälter bieten wir ein besonderes Konzept mit unserem Stickstoff-flüssig-Service.

Größere Anwendungen wie das Kaltdehnen im Maschinenbau, zum Unterkühlen von Wellen, erfordern kurzzeitig größere Menge an flüssigem Stickstoff. Hierzu bieten wir die Lieferung von Stickstoff, zusammen mit einer Dienstleistung an. Für eine regelmäßige Anwendung mit flüssigem Stickstoff, die Sie selbst ausführen möchten, bieten wir einen Cryo-Service mit bis zu 800 l je Behälter.

Und auch die Automatisation, Transport von Stickstoff vom Tank zur Entnahmestelle über Vakuumleitungen oder die notwendige Sauerstoffüberwachung bieten wir Ihnen gerne an. Besonders unsere neuen Füllstsndsüberwachungssysteme, können automatisierte Abfüllungen sicher durchgeführt werden.

Man sieht bereits mit dieser Einleitung,-es entstehen sicher noch viele Fragen, um den richtigen Behälter für die Anwendung zu finden. Fragen, die wir Ihnen gerne beantworten, wenn Sie uns Ihre Anwendung schildern.

Behältertypen

Für jeden Einsatzzweck gibt es Stickstoffbehälter als Lager- oder Transportbehälter:

Die Lagerbehälter haben keine TÜV-Abnahme und sind daher in der Anschaffung günstiger, dürfen aber nur innerbetrieblich eingesetzt werden. Transportbehälter sind ähnlich aufgebaut, können auf öffentlichen Straßen, unter Berücksichtigung gültiger ADR, transportiert werden.

Behälter aus Alu oder Edelstahl unterscheiden sich zunächst durch die Größen zur Bevorratung. 10 l Stickstoff-Behälter für die kurze Bevorratung und 20-30 l Behälter für kleine Anwendungen oder wenn der flüssige Stickstoff für diese über einige Wochen bevorratet werden soll, z.B. in Hautarztpraxen.

50 - 300 l Stickstoffbehälter sind recht flexibel, da sie oft rollbar, die mit diversen Funktionen als Optionen angeboten werden.

400-1000 l Stickstoffbehälter sind im Handling und in der Aufstellung immer noch flexibel, da sie mit Hubwagen oder Stapler bewegt werden können.

Stickstoffbehälter verfügen alle über eine Vakuumisolierung, bei der die Luftmoleküle zwischen dem Innen- und Aussenbehälter entzogen wurden, sodass nur eine sehr geringe Wärmeübertragung stattfinden kann. In solchen Behältern kann der Stickstoff mit einer Verdampfungsrate von 1-3 % Inhalt/Tag, bei einer Temperatur von -196 oC bei Atmosphärendruck recht lange bevorratet werden.


Stickstoffbehälter mit oder ohne Druck

Wichtig ist auch die Entnahme des flüssigen Stickstoffes aus dem Behälter. Kleine Behälter bis zu 10 l Inhalt, kann man umschütten, größere erfordern einen sogenannten Stickstoffheber, eine Entnahmevorrichtung, die entweder fest installiert ist oder zeitweise bei Bedarf eingesetzt wird.

Eine regelmäßige, größere Entnahme erfordert auch einen kontinuierlichen Druckaufbau im Kopfraum des Behälters, also ein Verdampfen des Stickstoffes. Der Druckaufbau ist auch noch ein Thema: Denn trotz einer guten Vakuumsolierung verdampft immer flüssiger Stickstoff. Über diesen Phasenwechsel entsteht ein größeres Volumen in Form des Gases (1 l flüssiger Stickstoff ergibt ca. 700 l Gas) , was zu einem Druckaufbau führt, wenn der Behälter geschlossen ist. Bei geschlossenen Gefäßen muss der Druckanstieg durch Sicherheitseinrichtungen geregelt werden.

Bei Behältern ab 50 l ist die Druckstufe ein weiteres Kriterium, wobei 1,5 - 20 bar gängige Druckstufen sind. Will man geringe Mengen flüssigen Stickstoff entnehmen, so ist auch nur geringer Überdruck erforderlich und wünschenswert, denn der Stickstoff ändert mit dem Druck auch seine Temperatur. Hierzu haben einige Behälter aber auch eine Druckaufbaufunktion. Mit dem Druck steigt auch dann die Siedetemperatur. Benötigt man eine hohe Entnahmemenge an flüssigem Stickstoff und muss dieser auch noch durch eine längere Leitung transportiert werden, dann muss der Stickstoffbehälter einen höheren Druck zulassen. Am Ende der Leitung muss dann aber u.U. ein Entspannungsventil (Gasphasentrenner) installiert werden.